sábado, 8 de agosto de 2026

Die wissenschaftliche Methode ist eine Tautologie.

Die wissenschaftliche Methode ist eine Tautologie.

Wir haben die wissenschaftliche Methodik für die Forschung entwickelt, um die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung, die auf wissenschaftlichen Methoden basiert, im Voraus zu validieren. Doch wer validiert das Modell der wissenschaftlichen Methode?

Dieser Auszug lässt sich im ersten Satz zusammenfassen: Die wissenschaftliche Methode und die darauf basierende Forschung sind eine Funktion im mathematischen Sinne, f(z) oder Ψ, wobei eine Transformation gemäß der Funktionsform stattfindet. Der Input, x, ist der Forschungsgegenstand, und der Output, das Ergebnis, wird exakt und streng durch die Methode bestimmt, die wiederum eine durch f(z) oder Ψ definierte Funktion ist.

Dies führt dazu, dass der Endwert der Forschungsergebnisse mithilfe der wissenschaftlichen Methode vollständig vorhersehbar ist und somit durch Widerlegbarkeit validiert wird – eine Tautologie, die durch Falsifizierbarkeit widerlegt werden kann.

Der Kontext von Erfindung, Neuheit und unerwarteter Entdeckung ist nicht Teil der wissenschaftlichen Methode. Sie entzieht sich dem Rahmen wissenschaftlicher Forschung, da die Variablen vorbestimmt, vorausgewählt sind. Die Abstraktion der Variablen verhindert, dass sie der Kontrolle durch Experimente entgehen, da sie außerhalb der Gleichung f(z) bzw. Ψ liegen.

Wissenschaftliche Forschung erfindet keine Neuheiten, sie entdeckt nichts; sie bestätigt lediglich die vorhergesagten Erwartungen, sogenannte Hypothesen, die durch das strenge Validierungssieb des Kriteriums f(z) bzw. Ψ bestätigt oder widerlegt werden.

Entdeckungen und Schöpfungen sind antiwissenschaftliche Prozesse, da sie Anomalien, Synästhesien im wissenschaftlichen Forschungsprozess darstellen, die erst validiert werden müssen, nachdem sie zu Fakten geworden sind oder zu Epiphänomenen aus Neugier oder zufälliger Manipulation.

Wissenschaftliche Forschung, die die wissenschaftliche Methodik anwendet, ist weder kreativ noch strebt sie nach Entdeckung; sie befasst sich lediglich mit der Überprüfbarkeit von Hypothesen. Diese Hypothesen stellen die Herausforderungen dar, die durch f(z) oder Ψ im Kontext der Rechtfertigung von Theorien und Kanons innerhalb der explizit und präzise festgelegten wissenschaftlichen Erklärung falsifiziert werden sollen. Diese Erklärung ist durch ihre Grenzen und Prämissen definiert, die alle im akzeptierten wissenschaftlichen Paradigma vorab festgelegt sind.

Die wissenschaftliche Methode der Forschung dient lediglich der Validierung von Hypothesen mithilfe von f(z) oder Ψ, welches als validiertes Wissen fungiert. Daher kann sich die wissenschaftliche Methode selbst nicht validieren; die Validierung der wissenschaftlichen Methode ist somit ad hoc oder per definitionem antiwissenschaftlich, deterministisch und deduktiv.

Die wissenschaftliche Methode ist daher eine Tautologie; sie antizipiert sich selbst als Validierungsmethode für andere oder alle wissenschaftlichen Verfahren, ohne sich selbst zu validieren.


Roberto da Silva Rocha, professor universitário e cientista político

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